Crocodiles Cup Ausschreibung 2017      DEUTSCH / ENGLISH

Deutsche Pokalmeisterschaft!

27.11.2016

Bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Frauen in Kirchberg bei Stuttgart erkämpft sich Jana Gussenberg den 1. Platz bis 48kg. Drei mühelose und vorzeitige Siege bringen Jana ins Finale wo sie gegen die erfahrene Lisanne Sturm aus Wiesbaden über die komplette Kampfzeit gewinnt. Bei ihrem ersten Start bei den Frauen qualifiziert sich die 16jährige amtierende Deutsche Meisterin der U18 direkt auch für die DM der Frauen im Januar in Duisburg.

Ebenfalls bereits für die DM qualifiziert:

Sarah Sachse -52kg
Martina Fritsch -70kg
Lea Püschel -70kg
Nadine Husemann -78kg
Clarissa Wermke (geb. Taube) +78kg
Niles Becker -60kg
Felix Stöckel -66kg
Christian Dill -73kg
Sebastian Bockholt -73kg
Yassin Grothaus -81kg
Martin Matijass -81kg

Damit werden die Crocodiles mit 6 Männern und
6 Frauen bei den Deutschen Meisterschaften
vertreten sein!






   


Bundessichtung der U17 und U20 erfolgreich!

17.11.2016

Traditionell finden im Herbst jeden Jahres die Bundessichtungsturniere der U17 und U20 für die Kaderbildung des nächsten Jahres statt. Die U17 trifft sich dazu in Holzwickede (Mädchen) und Herne (Jungs) und die U20 reist nach Mannheim um sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen.
Gleich zwei Mal punkten konnte dabei Jana Gussenberg, die in der Klasse bis 48kg in beiden Altersklassen die Silbermedaille erkämpfen konnte. Bei beiden Turnieren kämpfte sie sich eindrucksvoll ins Finale und wurde nur dort jeweils knapp besiegt, war aber auch nach diesen Testläufen zuversichtlich für die Titelverteidigung bei den Deutschen Meisterschaften 2017. Auch Coach Teja Ahlmeyer war sehr zufrieden: „Wir wissen jetzt sehr genau woran wir noch arbeiten müssen bis Ende Februar“. Dazu haben die Sportler der Crocodiles bei Trainingscamps in England, Holland und Österreich auch noch ausreichend Gelegenheit bis zum ersten Saisonhöhepunkt.
Bei den Jungs schaffte es Falk Biedermann in der U17 sogar aufs oberste Treppchen. Er gewann die Klasse bis 55kg souverän mit sehr guten Siegen und ließ die nationale Konkurrenz hinter sich. Sorgenvolle Blicke bekam hingegen Mitfavorit Christian Dill bei der U20 in Mannheim, der im zweiten Kampf mit einer Knieverletzung die Segel streichen musste, hoffentlich aber bereits zu den Deutschen Meisterschaften der Männer Ende Januar wieder aufs (weiche) Wettkampfparkett zurück kehren kann.


Crocodiles im Judo-Mutterland

21.10.2016

In diesem Jahr nutzten die Judo Crocodiles die Herbstferien für eine ganz besondere zweiwöchige Trainingsreise nach Japan. In der pulsierenden Metropole Tokyo besuchte die 8köpfige Reisegruppe um Crocodiles-Trainer Teja Ahlmeyer jeden Tag eine andere Trainingsstätte, absolvierte etliche Randoris und besuchte Sehenswürdigkeiten in Japans Hauptstadt.
Besonders interessant waren dabei neben den vielfältigen kulturellen Eindrücken die unterschiedlichen Trainingsmöglichkeiten: "Wir haben wirklich alles gesehen und mitgemacht." Training in einem japanischen Club, in der Highschool, in einer University, bei einem Profi-Team und sogar im Kodokan, dem Weltjudozentrum stand auf dem Trainingsplan der ambitionierten Gruppe.

Nach der Landung und dem Checkin in unserem sehr kleinen, stylischen und extrem zentralen Hotel am Sonntag stand zur Aklimatisierung und zur Überwindung der Zeitverschiebung erst mal ein Läufchen auf dem Programm. Der Montag war dann ein nationaler Feiertag - treffenderweise der Tag des Sports, an dem die olympischen Spiele 1964 eröffnet worden waren - den wir zur Erkundung der Stadt nutzten. Dankbar waren wir für viele Insiderinformationen durch Sensai Yamaguchi, der uns persönlich Edo Castle, Nippon Budokan, zwei Schreine und die Aussichtsplattform des Rathauses zeigte.
Dienstag startete dann das erste Judotraining im Club Matsumae Judo Juku, dem Club des Präsidenten und Gründers der Tokai Universität und früheren IJF Präsidenten Shigeyoshi Matsumae, mit unserem Freund Takahide Haraguchi.
Am Mittwoch führte uns Co-Trainerin Elisabeth Greve ins Dojo der Profi-Mannschaft von Komatsu. Dort hatte sie selbst 2009 für ein Jahr gelebt und trainiert. Alle 12 Mitglieder des Teams sind in der japanischen Nationalmannschaft. Dort standen zwei 2,5stündige harte Trainingseinheiten unter der Leitung von Olympiasieger und Komatsu Cheftrainer Sensai Matsuoka auf dem Programm, an dem auch Gäste vom Militär, einer weiteren Profimannschaft und Studenten von zwei Universitäten in Form eines kleinen Trainingscamps teilnahmen.
Nach dieser harten Bewährungsprobe erhielten wir am Donnerstag zunächst einen Vortrag über den Gründer der Tokai-Universität, bevor dann wieder ein dreistündiges Training im Club Matsumae durchgeführt wurde. Morgens führte der tägliche Frühsport die Reisegruppe zum imposanten Meijischrein.
Am Freitag durften unsere Mädels und kleinen Jungen mit dem Komatsu-Team im Kodokan beim Randoritraining der Nationalmannschaft mitmachen. Allein der Kodokan mit seiner strengen Etikette und seiner wichtigen Geschichte war dabei ein Erlebnis für sich. Vor der anstrengenden Einheit stand jedoch noch etwas Vergnügen mit Achterbahn fahren am Tokyo Dome auf dem Programm. Nach dem Training waren Elisabeth und Teja vom Team Komatsu zum Essen eingeladen. Unter den fünf Trainern waren dabei auch Olympiasieger Matsuoka und Doppelolympiasiegerin und jetzige Trainerin Tanimoto. Ein sehr freudiger und sehr interessanter Abend mit neuen Freunden!

Das erste Training in der Takanawadai Highschool, die ebenfalls zum "Education-System" der Tokai Universität gehört, stand am Samstag auf dem Programm. Geleitet wurde das dreistündige Training der starken U18-Mannschaft vom WM-Dritten bis 66kg in Rio 2013 Sensai Fukuoka, der extra weitere Schüler anderer Highschools eingeladen hatte.

An unserem trainingsfreien Sonntag haben die Hartgesottenen der kleinen Reisegruppe die Zeit für eine extra Belastung genutzt! Während ein Teil sich im Hotel für den nächsten harten Trainingstag ausgeruht hat, sind Dominik, Christian und Teja mit dem Zug zum sportlichen Wandern ins bergige Hinterland gefahren. Mt. Ougyama und Mt. Momokurasan galt es zu besteigen. Die Strecke war 13,5 km lang und der Weg auf beide Gipfel (1138 m und 1003 m) war sehr sehr anspruchsvoll und überaus steil. Muskelkater vorprogrammiert - die angegeben 6 Stunden wurden mit vier Stunden zehn Minuten knapp unterboten ;) Nicht alle waren dabei so glücklich wie der Reiseleiter ;)

Der Montag hatte es dann wieder in sich: 2,5 Stunden anspruchsvollsten Training beim Team Komatsu am Morgen und dann noch mal etliche Randoris in der dreistündigen Einheit in der Highschool am Nachmittag. Die Einheit stellte dazu noch eine weitere Belastungsprobe dar: Kendo kannten bislang alle nur aus dem Fernsehen - wie unglaublich laut das parallel stattfindende Training des traditionellen japanischen Schwertkampfes abläuft, hätte sich niemand träumen lassen.
Ein weiterer Höhepunkt war das Training am Dienstag im wunderschönen und neuen Dojo der Teikyo Universität. Männer und Frauen trainierten getrennt mit unterschiedlichen Programmen, die hochintensive Wettkampfvorbereitung für die alljapanischen Universitätswettkämpfe hat unsere Sportler jedoch ordentlich ins Schwitzen gebracht! Am Mittwoch gab es noch mal das Abschlusstraining in der Highschool, bevor Donnerstag nach einem längeren Lauf noch ein botanischer Garten mit großem Park besucht und dann die lange Heimreise angetreten wurde. Nach der Ankunft am Freitag in Osnabrück waren alle glücklich und froh und bis auf kleine Blessuren unverletzt. Alle waren sich einig: Das war eine starke Reise, mit super vielen Eindrücken, tollen Erfahrungen, einer hoch interessanten Kultur, einer aufregenden Metropole, dem besten Essen der Welt, richtig hartem Training, viel Spaß und einem super Team! "Für die Sportler war das ein großartiges Trainingslager, für mich eine zweiwöchige Fortbildung mit vielen neuen Erkenntnissen fürs Heimtraining, vertieften Beziehungen und neuen Freunden! Wir werden die Einladungen der Japaner ganz sicher wieder wahrnehmen!" resümiert Crocodiles-Chef und Reiseleiter Teja Ahlmeyer. Ein ganz besonderer Dank gilt dabei nochmals Sensai Teruyoshi Yamaguchi und Atsuko Nakamuro, die uns sehr geholfen und unterstützt haben.

Die Gruppe: Jana Gussenberg, Nikita Krieger, Sarah Sachse, Falk Biedermann, Dominik Drexler, Christian Dill, Elisabeth Greve und Teja Ahlmeyer.


Edo Castle v.l.n.r.: Teruyoshi Yamaguchi, Sarah Sachse, Falk Biedermann, Teja Ahlmeyer, Elisabeth Greve, Christian Dill, Dominik Drexler, Nikita Krieger, Jana Gussenberg

    
Judogeburtsort


Warm Up beim Team Komatsu

    
Gruppenbild mit Team Komatsu


Vortrag von Prof. Hashimoto (links) über Dr. Matsumae

    
Christian in Randori mit Takahide Haraguchi

    
Jana Gussenberg beim Training


Nikita Krieger beim Training

    
Gruppenbild im Kodokan nur Crocodiles


Gruppenbild im Kodokan mit Team Komatsu vor dem Bild von Judobegründer Jigoro Kano

    
Dominik und Christian beim Hiken

    
Christian, Teja und Dominik auf dem Gipfel


Takahide mit Crocodiles T-Shirt

    
Dojo der Teikyo Universiät


Gruppenbild in der Teikyo Universität